Rohstoffe bilden immer mehr eine alternative Art des Investments. Das Investieren in Rohstoffe ist eine recht spekulative Geldanlage deren Kursentwicklung nicht mit der Entwicklung auf dem Aktienmarkt vergleichbar ist.
Rohstoff Zerifikate oder Optionsscheine berechtigen nicht zum Bezug von regelmäßigen Erträgen (z.B. Dividenden oder Zinsausschüttungen) wie es bei Aktien oder Anleihen üblich ist. Ein Erwerb ist nur dann interessant wenn steigende Rohstoff Preise zu erwarten sind, da der Käufer lediglich das Recht erwirbt, einen bestimmte Menge des Rohstoffs zu einem festgelegten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu erwerben.
Durch Investitionen in Rohstoffe erwirbt man Dinge, die einen bestimmten Nutzen für die Menschen haben und somit durchgängig gebraucht und damit bei schwankenden Angebots- und Nachfragesituationen einer gewissen Preisentwicklung unterliegen. Wer mit einem Rohstoff-Zertfikat an dieser Entwicklung direkt beteiligt ist kann eigentlich keinen totalen Verlust erleiden, da der Rohstoff für die Menschheit immer einen Wert hat. Besonders deutlich erkennt man die schwankenden Angebots- und Nachfragesituationen und die damit verbundene Preisentwicklung am Rohölmarkt bzw. an den Zapfsäulen der Tankstellen.
Da Rohstoffe in aller Regel in US-Dollar gehandelt werden sind gewisse Währungsrisiken zu berücksichtigen. Für Investoren aus der Eurozone ist daher ein starker US- Dollar vorteilhaft, da durch Wertverluste beim Dollar die Rendite sich verringert.
Da bei Open-End-Rohstoffen ein Ende der Laufzeit des jeweiligen „Erwerber-Zertifikats“ begrenzt ist muss der Rohstoff am Ende der Laufzeit zum Terminpreis gekauft werden. Hier kann ein hoher Gewinn oder auch ein ebenso hoher Verlust entstehen, abhängig davon ob zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Preis über oder unter dem Einkaufspreis lieg